Ernährung unter Stress: Tactical Nutrition für Alltag & Einsatz | Daniel Kaptain
Shownotes
Im Fokus stehen die besonderen Herausforderungen von Einsatzkräften, Soldaten, Rettungsdiensten und Trainerinnen und Trainern – aber auch alle Menschen, die im Berufsalltag unter Zeitdruck und Stress stehen. Daniel erklärt, warum Perfektion bei der Ernährung oft mehr schadet als hilft, weshalb Meal Prep, metabolische Flexibilität und eine gute Planung entscheidend sind und wie sich Stress direkt auf Hunger, Regeneration und Leistungsfähigkeit auswirkt.
Außerdem erfährst du:
- Warum Stress den Energiebedarf deutlich erhöht
- Wie du Heißhunger und Leistungstiefs vermeiden kannst
- Weshalb Ernährung individuell sein muss
- Welche Rolle Flüssigkeit und Hydration für die Konzentration spielen
- Wann Supplements sinnvoll sind – und wann nicht
- Wie Coaches und Ernährungsberater nachhaltig unterstützen können
- Tipps für mehr Energie im Alltag und Beruf
Eine Podcastfolge für alle, die auch unter hoher Belastung gesund, leistungsfähig und fokussiert bleiben möchten – egal ob im Fitnessstudio, im Rettungsdienst, bei der Bundeswehr oder im ganz normalen Berufsalltag.
📚 Daniels aktuelle Bücher: Human Performance Optimization Tactical Nutrition
Transkript anzeigen
00:00:08: Du kommst auf der Arbeit an, Aufruhr.
00:00:11: Du spürst direkt das gerade etwas passiert und noch bevor du deine Tasche richtig abstellen konntest bist du eigentlich schon mittendrin.
00:00:18: Unterstützt deine Kolleginnen und Kollegen?
00:00:21: Du funktionierst – ohne große Vorbereitungszeit!
00:00:24: Zwei Stunden körperlicher und mentaler Stress von null auf hundert.
00:00:28: Und dann ist alles erledigt.
00:00:30: Die nächsten beiden Stunden verlaufen ruhig.
00:00:32: die Aufregung regt sich und dein Körper fährt langsam wieder runter.
00:00:36: Du bist mit dem Papierkram so langsam hinterher und dann meldet sich auch der Hunger, denn dein Frühstück liegt ja schon einige Stunden zurück.
00:00:46: Du setzt dich in den Aufenthaltsraum und packst deinen Essen aus!
00:00:49: Wärmst es auf?
00:00:50: Der nächste Notruf kommt rein – du bist wieder im Einsatz.
00:00:53: Das Essen das du vorbereitet hast liegt unangetastet auf deinem Teller.
00:00:57: Als du anderthalb Stunden später zurück kommst ist es kalt Und eigentlich hättest du jetzt noch genug anderes zu tun.
00:01:04: Für Menschen wie mich, die einen ziemlich geregelten Arbeitsalltag haben – der meistens an einem Ort stattfindet zu geregelte Zeiten ist das wirklich nur eine Vorstellung.
00:01:13: Aber für viele ist genau das Realität!
00:01:16: Die Arbeit als Spezial- und Einsatzkraft ist aus vielen Ebenen Kräfte zehrend und wir wollen uns heute in Macht ein Hobby zum Beruf mehr anschauen, wie Einsatzkräfte in diesem Stress zumindest ihre Energieversorgung so gut wie möglich sicherstellen können… und was wir auch daraus für unser Leben mitnehmen können.
00:01:33: Denn stressige Phasen erleben wir alle, wenn auch ganz unterschiedlich.
00:01:37: Und über dieses – ich nenn's jetzt mal Phänomen über diese besondere Ernährung – Tactical Nutrition hat Daniel Kaptein ein Buch geschrieben und ich freue mich dass er heute bei uns im Podcast ist!
00:01:48: Hi Daniel, stell dich doch mal noch kurz vor, was sollten wir über dich wissen außer das du offensichtlich Autor bist?
00:01:55: Ja hallo Katrin, grüßt euch.
00:01:56: Schön, dass ihr da seid.
00:01:57: und über Tactical Nutrition berichten darf.
00:02:01: Ja, kurz zu mir ich bin Dozent einer BSA Akademie-DFBG ja und unterrichte schwerpunktmäßig zwei im Bereich Trainingslehre.
00:02:10: aber das ganze der ganzen Bereich Ernährung ist natürlich da auch immer grundlegend weil ohne Ernährungen ohne Sprit sage ich mal fährt kein Auto und gleiches mache ich auch neben der der Professor oder der Dozententätigkeit, dass ich Einsatzkräfte berate.
00:02:29: Ich bin selbst der Reserveoffizierer bei der Bundeswehr und da für einen Verband im Bereich Human Performance Optimization verantwortlich bzw.
00:02:39: unterstützend.
00:02:41: Und Ernährung im Endeffekt ist einer der zentralen Bestandteile wenn es um geistige und körperliche Leistungsfähigkeit geht.
00:02:52: In diesen Buchen, Textikel und Zwischen habe ich das mal zusammengefasst um zu sensibilisieren zum einen.
00:02:58: Zum anderen auch die Besonderheiten, Grenzen aufzuzeigen, Optimierungsprozesse mal grob darzustellen und einfach diese Thematik, die du eingangs beschrieben hast auch nochmal aufzuzeichnen den Zusammenhang zwischen Stress- und Ernährung.
00:03:14: Und Ernährungs- und Stress weil eine bedingt das andere und das kann relativ schnell zu einem Teufelskreis noch werden.
00:03:20: und was sollte man natürlich vermeiden?
00:03:22: Ja, dann schauen wir uns erstmal die Basics an.
00:03:24: Wie sieht denn so eine Ernährung?
00:03:26: erfahrungsgemäß also von deiner Erfahrung eben auch oder von dem, was du auch von anderen Jobs jetzt außerhalb der Bundeswehr mitbekommen hast in deinen Coachings und so wie sieht die Ernährungen denn in der Regel so aus?
00:03:37: Versucht das immer individuell anzugehen.
00:03:39: Also generell natürlich gibt es die Quantitativen und die Qualitative sichtweise.
00:03:43: Also Quantitativ erst mal genug Kalorien zuzuführen damit man den Bedarf deckt.
00:03:48: Das ist jetzt abhängig davon, ob man körperlich sehr aktiv ist.
00:03:50: Dann braucht man logischerweise mehr Kalorien.
00:03:53: aber das darf man auch nicht vergessen die geistige Arbeit.
00:03:57: Die benötigen auch eine ganze Menge an Energie.
00:03:58: also sprich unser Gehirn läuft dann ab und zu wie so ein kleiner Reaktor und braucht natürlich auch deutlich mehr Bedarf oder muss deutlich mehr bedarf decken als vielleicht im Ruhezustand.
00:04:10: Also ich sage mal so rum Es läuft theoretisch erst mal von dem Basics so ab, dass man versucht natürlich regelmäßige Mahlzeiten anzunehmen.
00:04:19: Und wie du es auch im Eingang schonmal gesagt hast das ist wunderbar gegeben wenn eben ein standardisierter Tagesablauf möglich ist.
00:04:28: Das ist beim Sportler und in vielen Berufen deutlich leichter möglich Frühstück mit der Abend, zwischen Mahlzeiten
00:04:35: etc.,
00:04:36: das alles so zu planen.
00:04:37: Das wird natürlich im hektischen Alltag, im unplanbaren Alltag dann schwieriger oder vielmehr kann es sein dass ich uns dann wenn man eigentlich essen wollte dann wichtigere oder mal auf einmal akutere Dinger da stattfinden und man eben einfach nicht dazu kommt.
00:04:53: aber ansonsten sind die Basics eigentlich immer gleich.
00:04:57: also Das Quantitative, das Qualitative soll heißen, dass man natürlich auch schauen muss.
00:05:03: Dass die Makronährstoffe also Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette in relativ ausgeglichenen Portionierungen... Also ich bin immer so ein Verfechter von diesem vierzig-dreißig-dreizig-viert Prozent Kohlenhydrate, Dreißigfett-, Dreißige Protein wobei es jetzt schon sehr spezifisch wird aber dass man generell eine gewisse Aufteilung hat möglichst naturbelassen, frisch also unverarbeitete Lebensmittel etc.
00:05:32: zuführt.
00:05:32: also keine schnellen Kohlenhydrate, keine verarbeiteten Lebensmitteln dass das auch schon mal die Basis ist und alles andere ist dann wirklich halt abhängig weil auch beispielsweise nicht nur Berufsbilder und Sport sportliche Tätigkeiten machen da schon dort nicht unterschiedlich.
00:05:52: also es muss natürlich ein Austauer-Sportler langen Strecken Distanz sich ganz anders ernähren als das logischerweise Sprinter tun muss.
00:06:01: Hier ist es im Beruf, hier ist natürlich dann auch bei den Einsatzkräften und da geht die Differenzierung los bzw.
00:06:08: die Individualisierung weil dann kommt ja schon der nächste Schritt.
00:06:13: wie ist denn überhaupt mein Körper oder mein Nervensystem aufgebaut um den Bedarf letztendlich überhaupt mal zu definieren?
00:06:20: Ja und wie sieht es in der Realität aus?
00:06:23: Du hast jetzt ja sozusagen ein bisschen das Ideal beschrieben, aber dann ist man eben gestresst.
00:06:28: Dann schläft man auch wenig, man schläft unregelmäßig und da muss man irgendwie versuchen auch manchmal in kurzer Zeit so das Beste rauszuholen.
00:06:36: Ich persönlich kenne auch ein paar Einsatzkräfte in ganz unterschiedlichen Spaten, sag ich jetzt mal.
00:06:41: Und ich weiß dass die mit der Ernährung auch sehr regelmäßig struggling das geht von ich es gefühlt den ganzen Tag nix weil ich so im Stress bin zu.
00:06:49: ich fahre dann halt während meiner schicht irgendwie dann doch mal zu irgendeinem fast food und knall mir das Gefühl noch während der Fahrt irgendwie zum nächsten Einsatz rein damit irgendwas funktioniert damit der Körper irgendwie weiterarbeiten kann.
00:07:02: ist das auch tatsächlich so deine Erfahrung?
00:07:05: Also ich sag mal so Expexy an Expected.
00:07:08: Gerade wenn man weiß, dass der Arbeitsalltag unstetig ist muss man natürlich immer gucken, dass man ein paar Dinge vielleicht voraus plant.
00:07:20: also sowas wie zum Beispiel Meeprep Alternative zum Fast Food oder Salopp sage ich immer den Leuten versucht oder vermeidet hungrig einzukaufen weil logischerweise dann wird man immer Weil das Gehirn dann unter Stress steht, weil Nährstoffmangel oder vielmehr Kalorienmangel erstmal eine schnelle Entscheidung halt herbeiruft.
00:07:41: Und natürlich kennt man es auch an der Supermarkhasse.
00:07:45: Dann locken letztendlich die, weiß ich, Riegel und welche Fast-Food Geschichten.
00:07:49: Das ist wie gesagt dieser Teufelskreis auf.
00:07:52: das kann man ein bisschen unterbinden indem sich gewisse Bledungsmittel also Meal Prep Städte ich letztendlich halt mitführt oder soweit es geht.
00:08:03: Ich denke jetzt mal in der Einsatzkraft, ob das jetzt jemand ist im Rettungswagen und sowas halt nach Möglichkeit dass er dann halt eben irgendwelche welche Dinge mit führt.
00:08:13: ja Das ist eigentlich oft auch die einzige Option.
00:08:16: Man muss natürlich auch sehen was geht jetzt eher so Richtung Einsätze etwas länger dauern.
00:08:22: Der Körper muss auch lernen gewisse Phasen Mit einem Defizit oder im suboptime Bereich letztendig zu zu erdulden bzw.
00:08:31: auch zu funktionieren, wenn eben mal nicht ausreichend da ist?
00:08:34: Also daher würde ich vielleicht erst einmal auch schauen wie häufig es vorkommt und wie unplanbar wirklich der Alltag ist und wie häufiges vorkommen dass solche Mangelphasen auftreten.
00:08:45: also wenn das jetzt ich sage jetzt mal einmal die Woche ist von mir aus den ganzen Tag wo man halt eben wirklich nicht ausreichen zuführt dann sollte das wenn die anderen Tage einigermaßen ausgeglichen sind, überhaupt kein Thema sein.
00:08:57: Also metabolische Flexibilität so als Stichwort das kann man trainieren, das sollten wir auch trainieren.
00:09:01: Das war unseren Vorfahren eigentlich täglich gegeben dass man nicht feste Mahlzeiten hatte und auch da manchmal vielleicht den Stress der entsteht wenn man irgendwelche perfektionistischen Ansichten die ganze Zeit hegt also meint man muss exakt Meal Timing nach dem Motto um acht Uhr um drei, zehn Uhr und um siebzehn Uhr essen.
00:09:25: Und wir dem es ist eine Viertelstunde drüber oder drunter, also mal übertrieben gesagt.
00:09:29: Dann ist das natürlich meines Erachtens auch ein unnötiger Stress weil wenn man da nicht funktioniert dann ist es erlaubt gesagt eher Kopfsache.
00:09:36: Also das kennt man ja dann auch aus anderen Bereichen intermittientes Fasten dass man den Körper und das für den Körper auch mal phasenweise etwas Gutes ist Wenn er sechzehn Stunden halt mal keine Mahrung zu sich nimmt, also kann man das auch letztendlich so in so einem Alltag letztendig implementieren.
00:09:55: Also dass auch gar nicht mal so negativ wie es mal dargestellt wird.
00:09:59: Also wenn jetzt ein Einsatzkraft beispielsweise ein paar Stunden mal nicht oder jemand im Beruf mal eben nichts ist.
00:10:05: Der Aspekt ist einfach die Frage der Gewöhnung und Ansicht und dass man dann schon versucht... ...die Zeit in denen man Dinge planen kann es möglichst richtig macht.
00:10:18: Also, es ist ja wie beim Allgemeinen halt auch weg von diesem Perfektionismus wenn man jetzt mal davon ausgeht, man isst pro Woche einundzwanzig Mahlzeiten.
00:10:28: also wenn wir jetzt mal vorausgehen morgens, also Frühstück Mittagabendessen kommen wir auf einund zwanzig Malzeiten, wenn davon sechzehn bis achtzehn nach gewissen Regeln ablaufen, also wie ich es eben meinte, also ausgeglichen möglichst frisch, nährstoffreich und auch essen ohne letztendlich dabei sich Gott weiß wie gestresst zu fühlen.
00:10:49: Das ist ja auch so ein Thema was man die ganze Zeit irgendwie abgelenkt ist im Sandy Coke beim Essen etc.
00:10:54: oder in Smartphone.
00:10:55: aber wenn man eben sechzehn bis achtzehn Mahlzeiten schon mal nach diesem Muster halt hat dann sollte das für einen gesunden Körper kein Thema sein beziehungsweise dann ist es eigentlich auch kein Problem und dann funktioniert man sagen wir mal so um Problemes Wenn das Dauerzustände sind.
00:11:13: Also das muss man dann auch immer wieder mal vielleicht für sich, wenn wir es mal tracken.
00:11:17: Also jetzt gar nicht tracken im Sinne von Kalorien-Tracken sondern wirklich mal hingehen und vielleicht mal so am Ende der Woche schauen wie hat's denn bei mir ausgesehen?
00:11:25: habe ich also wie viele Phasen der Unterversorgung oder der Mangelversorgungsbahn gegeben?
00:11:31: Und wie viel davon waren vielleicht auch vielleicht vermalbar sein können?
00:11:35: Also auch wieder hier ob das jetzt als Trainer der Fall ist je nachdem die Termine gesetzt sind sollte man auch, das ist ja alles eine Frage der Terminplanung sich auch Regenerationszeitfenster einbauen oder dann was mal Nahrungsaufnahmefenster sprich S-Fenster.
00:11:51: Das gilt im normalen Beruf halt auch.
00:11:53: Das geht auch für Einsatzkräfte.
00:11:55: also wenn man hat eben um ich sage ich mal elf Uhr ne Phase hat wo man weiß jetzt passiert erstmal nichts und aller Wahrscheinlichkeit noch nicht aber davon ausgeht dass es ab halt eins vielleicht wirklich anders aussehen könnte, dann ist man halt eben um elf.
00:12:11: oder also auch das sollte so ein Stück weit planbar sein.
00:12:18: Weil unter dem Strich immer auf die Einsatzrealität zu kommen es ist ab einem gewissen Dauer des Einsatzes schlichtweg nicht möglich seine Kalorien so zu decken wie es notwendig ist.
00:12:30: Also auch da so die Strategie vergleichbar mit Spitzensport dass man eben Phasen halt hat, wo man dem Krabber das Maximarute antut.
00:12:40: Also sprich auch ein paar Reserven aufbaut die man dann nutzen kann um davon zu zähren in Phasens, wo es halt eben nicht gibt und das kann da auch mal ein paar Tage dauern.
00:12:49: Das ist halt so.
00:12:51: Ja, da muss man ja auch erstmal so bisschen sich wie du eben gesagt hast, man muss es trainieren, man mußt sich dran gewöhnen Man muss auch erstmal einen Überblick drüber bekommen dass jetzt dann wirklich in der Realität aussieht.
00:13:01: Das bedeutet auch für Menschen, die jetzt vielleicht gerade Berufseinsteigern so einem Job sind ihr dürft euch auch ein bisschen Zeit nehmen um euch da rein zu finden also diesen Perfektionismus den du auch gerade eben angesprochen hast nicht direkt so drüberstülpen wie eine Glocke und sich dann eben diesen Stress noch zusätzlich machen.
00:13:17: Und dann könnten wir an der Stelle auch gerne nochmal über Stress selbst sprechen weil Stress und dieser unvorhersehbare Arbeitsalltag zum Teil das hat ja alles nochmal Einfluss eben auf den Kopf und auf den Körper.
00:13:31: Und wie das dann in Summe aussieht, und wie wir da auch ein bisschen vorbeugen können – auch wenn wir eine Eingewöhnungsphase sind?
00:13:38: Ja also, davon kann Widerspruch sein!
00:13:41: Also natürlich auch jetzt ich denke mal die meisten Zuhörer im Arbeiten, im Bereich Fitness und Gesundheit und der Körper, natürlich auch der Geist ist so dass, finde ich auch eine Einstellung sehr wichtig und sehr richtig, Der heilige der heiligen grahle temple so nach dem aspekt halt dem will ich das möglichst besser antun und da soll auch so bitte bleiben.
00:14:04: Man darf aber jetzt gar nicht irgendwie zu zu extrem werden also im sinne dass man sowas wie oder sich vergleich vielleicht mit einem spitzen sportler, also der spitzensportler noch mal der bringt natürlich eine extremen extreme leistung.
00:14:20: also sonst wäre kein spitzen Sportler Und dafür wird aber es davon nicht vergessen auch alles getan, dass er am Zeitpunkt X diese Leistung erbringen kann.
00:14:28: Also da wird dann und er kann auch alles bis ins kleinste geplant werden weil man eben weiß um, sag ich mal beim leichter Letten das Meeting der Wettkampf ist um fünfzehn Uhr oder der Wetterkampflauf?
00:14:40: Dann kann man alles letztendlich so detailiert planen wie es halt geht.
00:14:43: natürlich gibt's eventualitäten die man nicht planen kann Aber dennoch fünfzehnt uhr ist letztendig ja der zeitpunkt oder dann von mir aus Zeitraum, wo es hundert Prozent funktionieren muss.
00:14:55: Und da kann man alles darauf hin und ausplanen.
00:14:57: Das ist jetzt nicht vergleichbar mit dem Trainer nicht unbedingt möglich, aber ein Trainer muss ganz ehrlich gesagt nicht die Spitzenleistung bringen wie jetzt ein Wettkampfsport war das ganz klar.
00:15:05: der Trainer hat aber auch sein Wettkämpf das ist der Termin.
00:15:07: oder seine seiner Trainer Schicht bei Brust tätigen dass gleiche Und dann fängt es ja schon an.
00:15:14: Natürlich kann ich mir da Zeiten setzen, aber muss auch sehen... ...achtzig Prozent von dem was Maxima möglich ist meines Ersatz sehr siebzig Prozent das ist realistisch.
00:15:23: und dann kommt natürlich hinzu die ganze Beeinflussung dass man weil man halt eben so meines erachtens aufgestrickt ist, dass man sich selbst das Beste und auch natürlich für seinen Umfeld das beste ermöglichen möchte Dass man dann unnötigerweise in irgendwelche Stress Situation kommt, weil man halt eben merkt ja war ich ein bisschen ab vorm Optimum und dann fängt es an das dann das Kopfkino los geht.
00:15:49: Und Stichwort Stress ist ja im Endeffekt erst mal nur eine Bewertung der eigenen oder der wahrgenommenen Situation.
00:15:56: Wenn ich da so Missmatch wahrnehme dass es alle nicht so perfekt läuft oder dass es besser laufen müsste oder könnte dann fängt man natürlich an, Bedarfe zu wecken oder vielmehr sich und sein Verhalt in Frage zu stellen.
00:16:09: Dann geht es natürlich los, dass es dann stressig wird.
00:16:11: Es ist eher so ein Thema Kopfsache.
00:16:17: Man darf jetzt nicht vergessen auch wieder im Vergleich zum Spitzen-Sportler konzentriert auf eine Sache.
00:16:23: Beispielsweise ist es ganz einfach beim Leichtathleten der Konzentrierte auf seine Strecke zu absolvieren seine Disziplin letztendlich optimal zu absolvieren.
00:16:33: Im modernen Berufsalltag bleibt jetzt wieder beim Kontext Trainer, weil das nichts unterschätzen ist was dort abverlangt wird.
00:16:39: Er hat einen Kunden oder mehrere Kunden Vorsicht die er nicht kennt dessen Lebenssituation ja auch eine kurzen Zeitspanne von ich sage jetzt mal fünf bis zehn Minuten einschätzen muss also sprich Anamese und ihn dann eine verhältnismäßig akurate Empfehlung ausspricht wie er etwas zu machen hat das dann einweisen etc.
00:16:58: pp, also die tägliche Tränerarbeit und das wiederholt sich dann je nachdem wie die Taktung ist sechs, sieben Mal am Tag.
00:17:05: Dazwischen den kurzen Pausen kommt es ja nicht nur dazu dass man sich mit seinen Kollegen etc.
00:17:11: abstimmt sondern Pläne oder Termine vorbereitet, nachbereitet um dann auch situative Dinge wie einen Walk in etc.
00:17:18: letztendlich zu betreuen hat oder irgendwelche Sachen nebenher macht Und dann fällt es halt oft hinten raus oder hinten rüber, dass man sich auch um sich selbst kümmern muss.
00:17:29: So entsteht natürlich durch Stress dann gegeben wenn man irgendwo merkt das die Situation einen mehr abverlangt als man im Ruhezustand gewohnt oder vorher auch geplant hätte.
00:17:40: und dann schaltet sich natürlich darum das Gehirn sehr schnell ein und das Gehör nicht hat sie eben schon mal erwähnt.
00:17:45: das ist eine kleine Reaktor der verbrennt gerade im Stresszustand, wenn es darum geht, möglichst schnell eine optimale Situation oder optimale Lösung auf einer Situation oder auf einem Stresssituation zu finden.
00:17:59: Dann schaltet der natürlich auf Hochtouren und er verbrennt viel Energie.
00:18:02: Und das kennen wir.
00:18:03: das Gefühl kennt jeder nach einer stressigen Situation.
00:18:06: also in dieser Situation funktioniert man.
00:18:09: Wenn's gut läuft machen auch alles so wie ich sage jetzt mal laufen muss oder laufen sollte aber danach fällt man dann in so ein gewisses Loch.
00:18:18: Dann kommt natürlich auch wieder das Gehirn, weil es endefekt wahrgenommen hat und man viel Energie verbrannt.
00:18:24: Es war eine stressige Situation gut überwunden aber jetzt muss man nachfüllen, weil die nächste Stresssituation kann kommen oder wird kommen.
00:18:35: Und dann geht's natürlich los, dass man dann ja in einen Hunger-Modus verfällt.
00:18:41: Jetzt ist es natürlich wieder die Sache was ist verfügbar?
00:18:44: Wieviel Zeit habe ich?
00:18:45: Kann ich es mir überhaupt ermöglichen, in diesem Zustand mal ein bisschen runterzufahren?
00:18:50: Weil in einer Stresssituation hat man vielleicht schonmal gehört wird ja das vegetative Nervensystem aktiviert.
00:18:58: Also der Sympathikus, der uns quasi arousal und hoch fährt.
00:19:02: Der Gegenspieler ist der Parasympathicus, der wird auch Rest Enter Jazz genannt also Fight or Flight ist eine Kampf- oder Flucht, um in einer Stresssituation gut zu funktionieren.
00:19:12: Das macht eben der Sympathikus und der Paar-Sympathicus das dafür zuständig runterzufahren Rest and digest und das Wörtlich ruhen und verdauen.
00:19:22: Und in diesem Zustand soll ich das auch tun.
00:19:25: also sprich mich dann mal zurückziehen und in Ruhe was essen den Geist den Kopf das Nervensystem so ein bisschen wieder runterzuregulieren um für die nächste Stressphase vorbereitet zu sein.
00:19:36: Und das ist natürlich nicht unbedingt in einem Fingerschnips getan.
00:19:41: Das kann man trainieren, aber das wird jetzt vielleicht für eine junge Person die das so nicht gewohnt ist erst mal nicht möglich sein.
00:19:49: Also wird man dann vielleicht in einem Stresszustand essen und das klebt man auch.
00:19:52: Dann ist der ganze Apparat noch an sich voll im ... läuft auf Hochtouren oder auf einer gewissen Touren.
00:20:04: Ist das mit dem Essen, mit der Verdauung etc.
00:20:06: nicht so unbedingt so angenehm?
00:20:07: Das liegt dann in einem schweren Magen.
00:20:09: die Sprüche kennt man alles und ja das ist dann wie gesagt dieser wohl zitierte Teufelskreislauf weil oft kommt man erst dann runter wenn der Arbeitstag gelaufen ist Und dass es dann vielleicht so nach einer Phase wo man sechs sieben Stunden wirklich im Stress war kaum was gegessen hat eben wegen der beschrieben Situation.
00:20:32: Und dann, wenn es dann ruhig wird, weil man merkt okay jetzt ist der Arbeitstag gelaufen.
00:20:37: Dann fährt das System runter und dann meldet sich natürlich dieser Parasympathikos, das Immunsystem
00:20:44: etc.,
00:20:45: und dann wird aufgeladen.
00:20:46: Das ist eben das was ich meinte niemals hungrig einkaufen gehen.
00:20:49: aber wenn man die Kalorien aufnimmt die schnell verfügbar sind Die sorgen dann wieder dafür, wenn es jetzt gerade zuckerhaltig ist.
00:20:59: Dass das Nervensystem bei Ursprungs ein wunderbarer Energiekräger und das Nervensystem dann hochfährt... ...und den nachdenklichen Tags sind.
00:21:08: Dann ist das eigentlich wieder so was wie Schlafrhythmus oder Schlafachrhythmuss halt nicht unbedingt so ideal.
00:21:15: Also sprich, wenn ich mal abends um zehn, elf Uhr Zucker zerbreche, dann wird unser System wieder aktiviert, weil dann kommt man in so einen gewissen Rhythmus rein wo leidestumsfördert ist.
00:21:27: Dann schläft man schlecht, dann wird man morgens nachher nicht gut durch schlafende Nacht wach und auch da gibt es mittlerweile alle Studien, die da tragen um sich zu starten, auch am folgetag weil sie geschleppt sind, an dem System nicht so richtig runterfahren konnte, sich nicht richtig regenerieren konnte, am folgeltag auch wieder, an sich mehr Kalorien aber leider gottlich schlechte Kalorie zu spülen.
00:21:50: Und das ist alles in den.
00:21:53: Also kann ich mal nur empfehlen in den ersten Wochen, Monaten vielleicht von so einer neuen Tätigkeit oder generell wenn man das irgendwie erlebt ist die einzige Lösung sich möglichst wenig Stress antun.
00:22:05: Es ist leicht gesagt, ich weiß aber dann einfach mal schauen was sind denn vermeidbare Dinge also wirklich die jetzt nicht essentiell sind?
00:22:14: Der Job ist essenziell irgendwo ja logischerweise muss es... muss das ja leer herkommen ist ganz außen vor.
00:22:23: Das eigene Training ist auch essenziell, aber vielleicht trägt man da mal an dass man jetzt eben nicht trainiert wie ein Weltmeister.
00:22:30: Dass man sich vielleicht auch andere Dinge die einen stressen ob das der Social Media ist, bisschen provoziert.
00:22:37: Aber auch und deshalb ist es nicht immer nur auf die einzelne Person zu beziehen noch das System, dass man sich eben Zeiten setzt, also Pausenzeiten setzt wo man wenigstens mal ein bisschen runter fährt und dann die Eigendisziplin aber auch hat.
00:22:51: Und in der Pause nichts anderes macht als Pause, weil das ist leider wird es.
00:22:56: ich sehe dass egal wo man hinguckt, da haben die Leute Pause und dann gucken sie ins Handy oder Smartphone und ja dann ist natürlich die Pause nicht unbedingt so optimal ausgefüllt wie wie man sich das vorstellt.
00:23:09: Das kenne ich auch sehr, sehr gut.
00:23:10: Man versucht dann irgendwie in dem Moment abzuschalten, sucht den einfachsten Weg und dann greift man irgendwie doch zu diesem Edgerät das einen ein bisschen berieselt damit man sich nicht mehr anstrengen muss und dann plötzlich aus fünf Minuten wurde eine halbe Stunde, man hat dann doch nichts gegessen.
00:23:24: und dann macht man aber weiter weil auch Pausen sind ja irgendwo meistens getaktet und man ist nicht den ganzen Tag eigen bestimmt sondern muss einfach nochmal irgendwann weitermachen.
00:23:34: Würdest du mir jetzt zum Beispiel sagen, dass es Sinn machen würde wenn man jetzt auch vor so einer Tätigkeit steht und wenn man sich schon ausübt wahrscheinlich sowieso.
00:23:42: Sich dein Buch dazu mal durchzulesen kannst du mal ganz kurz erklären was genau du da drin so beschrieben hast wie du das aufgebaut hast und wem das denn im Alltag helfen könnte?
00:23:52: Genau das Buch heißt Tactical Nutfischen natürlich nicht für taktische Wenn man es mal berufe, also Einsatzkräfte etc.
00:23:59: Weil ich ja viel mit Spezialkräften zusammen oder arbeite ist das natürlich auch auf diesen Erfahrung halt aufgebaut.
00:24:06: aber ja es geht im Endeffekt darum aus so ein bisschen die Unterschiede mal darzustellen.
00:24:12: zu einer klassischen Sporternährung jetzt gar nicht mal qualitativ gesehen weil die Qualität je beanspruchender Die Tätigkeit ist, das so wichtig ist natürlich eine qualitativ hochwertige Ernährung, das steht außer Frage.
00:24:27: Aber hier geht es eher wirklich darum halt zum Beispiel das eben schon angesprochene Timing was sich in Spitzen Sport erlauben kann oder was dort möglich ist bei einem Einsatzkraft nicht möglich und deshalb habe ich das nur so auch aufgebaut mit der bodische Flexibilität.
00:24:42: also empfehlen wir auch einen die ob das jetzt irgendwelche Übungen Ausbildung sind oder dann auch Einsätze einsatz realitäten Körper darauf zu konditionieren, eben auch Phasen zu kennen und auch zu erdulden.
00:24:56: Wo es halt weit weg vom Optimum oder vom Optimal-Level läuft ist der eine Punkt.
00:25:02: Der andere Punkt ist aber auch klar zu sensibilisieren in den anderen Phasem wo's im Planbar ist möglichst vieles schrägstrich alles richtigzumachen.
00:25:11: Das ist der einen Teil.
00:25:13: Ein bisschen wie so ein roter Faden, den ich in letzten Jahren halt oder ich denke man in jeder auch versucht um zu realisieren dass das individuelle also die Person vor sich das Individuum letztendlich halt absolute Mittelpunkt stellen muss weil.
00:25:28: Die ganzen Ernährungstipps gleiches gilt für Trängstips.
00:25:32: die sind an sich vom Grundsatz her eine Theorie alle richtig aber in der Praxis muss man da anpassen adaptieren und es liegt meistens daran, dass die Personen Personen nicht alle gleich sind, also jeder natürlich ob das jetzt ein anderer Körperbau ist eine andere Verwendung ist.
00:25:49: Jetzt auf dem Thema Nährung bezogen Lebensmittel Unverträglichkeiten generell gewisse Ernährungsformen und das auch mal letztendlich ganz klar zu individualisieren.
00:25:58: dann habe ich auch auch das geht für mich im Bereich Individualisierung mal aufgesplittet wo es denn wie sieht die Ernährung aus wenn's wirklich drum geht Konditionell zu unterstützen, also sprich bei jemanden der eher konditionelle im Alltag gefordert ist.
00:26:17: Das mag jetzt auch wieder parallel sein zum Beispiel im Trainerberuf, jemand der viele Kurse gibt.
00:26:23: Der ist ja konditional letztendlich anders geforderd als jemand, der viel Entscheidungen treffen muss aber in der beraten Funktion oder delegierenden Funktion ist.
00:26:33: Also wie sitzt er aber eben kognitiv intensiver arbeitet?
00:26:35: Da habe ich dann mal so Brain Nutrition genannt Im Kontext hier natürlich jetzt im Speziellen, das hoffe ich mal.
00:26:41: Das wird ja im klassischen Berufsleben hoffentlich nie der Fall sein.
00:26:46: aber sowas wie so auch Ernährung.
00:26:48: Das ist beim Kampfsport dann oft gegeben aber auch bei Einsatzkräften TBI wird es genannt Traumatik Brain Injury.
00:26:56: also wie kann man zum Beispiel da vorbeugen oder viel mehr.
00:26:59: was braucht denn das Gehirn nachgewissen auch beim Körper auch?
00:27:03: Nach gewissen Überlastungen Verletzungen etc.
00:27:05: Also auch da das ganze der ganze Bereich Ernährung und also nach hohen Beanspruchungen oder gar Verletzung.
00:27:13: Und im Riesenfeld ist auch der Bereich des, der Hydration, also sprich Flüssigkeit ganz allgemein.
00:27:23: erst mal, auch hier wieder so der Quantitative Aspekt wie viel muss ich denn trinken?
00:27:27: Woran kann ich das verhältnismäßig einfach abprüfen?
00:27:30: Weil auch hier gibt es viele Tipps und Hinweise und da streiten sich zurecht die Experten wird mir aufgefragt, ist es muss ich zwei Liter oder drei Liter etc.
00:27:38: trinken?
00:27:39: Auch hier kommt sie darauf an wie schwer bin ich?
00:27:42: B-Wann also sprich Hochsommer sieht's natürlich anders aus als im Winter.
00:27:46: aber auch welche Verwendung, also wie hoch ist die körperliche Aktivität?
00:27:51: und das kann man für sich selbst sticht vor mittelstrahl relativ einfach mal prüfen.
00:27:55: Also das muss jetzt keine Wissenschaft rausgemacht werden.
00:27:58: dann ist aber auch mal solche Fragen was muss ich denn tun wenn nicht merklich bin dehydriert?
00:28:03: Oder vielmehr was kann denn auch der Grund sein, weil viele Leute trinken ausreichend.
00:28:07: Also quantitativ.
00:28:08: aber dann das falsche Stichwort Booth.
00:28:10: und da bin ich wieder beim anderen Thema.
00:28:13: Was sich jemandem schon mal hatten also Stressoren weglassen?
00:28:17: Also meines Erachtens selbst drehen man muss den Leuten halt oft nur erklären wenn nicht mehr irgendwelche Booster als sagen wir mal Grundflüssigkeitszufuhrantur.
00:28:28: Dann darf ich mich nicht wundern, dass man dich hydriert B, dass man aber auch sein Nervensystem permanent auf einem, sagen wir mal, unnötig hohen Level halt hält und das man dann eben zur falschen Zeit auch ermüdet.
00:28:41: Und solche Dinge habe ich damals zusammengefasst.
00:28:43: Deshalb die primäre Zielgruppe sind halt eben dann taktische Berufe, aber man kann da sehr viel halt eben auf Berufsgruppen in solchen Situationen stehen wo man über längere Zeit und vorher gesehene oder nicht um die exakt kleinbare Aufgabenbelastung etc.
00:29:06: hat, was man daraus dann letztendlich halt rausziehen kann genau.
00:29:11: Ja wir hatten jetzt ja relativ oft das Thema Stress und dann den Vergleich von dem Sportler zum.
00:29:18: ich nenne es jetzt mal hier zur Einsatzkraft auch nochmal.
00:29:22: Dann haben wir den Sportler, der in der Regel einen Trainer an seiner Seite hat.
00:29:26: Der dafür ausgebildet wurde, der dazu da ist um eben diesen Leistungssportler zu seiner Top-Performance zu coachen und ihn dabei zu unterstützen.
00:29:34: Und mit dem alle – ich weiß jetzt nicht alle zwei Wochen oder je nachdem auch öfter seinen Ernährungsplan einmal durchzugehen zu schauen was gut geklappt hat, was genutzt war vielleicht auch nicht so ideal um das alles mal so zu analysieren.
00:29:46: eine Einsatzkraft oder ein Berufstätiger Mensch Also egal, warum irgendwie gestresst es unten vollen Alltag hat.
00:29:53: Hat in der Regel niemanden so an seiner Seite, der das eben macht und dann versucht man sich damit selber auseinanderzusetzen.
00:29:59: Dann kommt mal wieder in diesen Stress rein.
00:30:02: Was glaubst du denn wie sich das jetzt in Zukunft vielleicht auch entwickeln wird?
00:30:06: Dass da ein bisschen mehr der Fokus auch drauf gelegt wird dass eben mehr Coaches für Einsatzkräfte für gestresste Leute im Bereich Ernährung unterwegs sind.
00:30:17: Ja Also im Endeffekt ist es ja so, das ist der dankbare Vorteil der Wissensgesellschaft dass immer mehr Menschen halt aufgeklärt sind.
00:30:25: Ich sage jetzt mal sich das Wissen irgendwo abgreifen.
00:30:29: Das ist der Vorteil gleichzeitig auch die riesige Herausforderung weil das irgendwo und was ist natürlich immer kritisch zu sehen wenn es einen Laie ist der sich die Information zieht.
00:30:39: also ich will gar nicht sagen dass Informationen aus dem Internet falsch sind das kann man auch gar nicht beantworten weil wir das wieder vermessen aber sie sind nicht individuell.
00:30:47: Also soll heißen halt, es wird jetzt zum Beispiel fatal sein wenn man sich einen Ernährungsplan auch das jetzt ja von irgendjemandem.
00:30:54: Wenn man sich den jetzt aufstülpt sondern der gehört immer eine gewisse auch externe Betrachtung mal dazu.
00:31:03: also sprich wir sind alle betriebsblind logisch also wir nehmen gewisse Dinge nicht wahr oder eben gewisse dinge zu intensiv war stichwort Perfektionismus und da ist schon mal gut dass man erstmal so ein Stück weit drauf sensibilisiert wird.
00:31:18: Was ist denn, was sind denn meine Herausforderungen?
00:31:21: Ich will nicht mal sagen Stress weil das hört sich immer so negativ an.
00:31:23: ohne Stress wäre es Leben auch nicht schön.
00:31:25: also daher Es ist alles eine Frage der Dosierung und dann eben auch zu analysieren wo kann ich denn gewisse Dinge beeinflussen Und wie sehen denn überhaupt wirklich meine Bedarfe aus?
00:31:37: und wenn das alles gesetzt ist und das ist eigentlich finde ich die Aufgabe eines Coaches Dann kann man hingehen gemeinsam bei Gabbamt in der Nährung kommt ja noch mal die soziale Komponente hinzu.
00:31:45: Also sprich, das muss auch schmecken und es soll nicht jetzt irgendwie dazu führen dass man dann irgendwo das alle damit ihrer weiß ich nicht Topa-Box sitzen und ihr Essen halt sich da antun oder zuführen aber ist wo wenig, sagen wir mal Gemeinschaft ist also dass das auch wiederum ein Chef Faktor wird Und da geht's bei Ernährung genauso drum, Dinge auszuprobieren auch wechselwirkungen letztendlich zu sehen und vielleicht ein bisschen weg von diesem starren dogmatischen.
00:32:20: also man darf nicht oder man muss immer weil ganz ehrlich kalorien tracken ist theoretisch möglich praktisch.
00:32:29: Es ist auch mal abhängig von der Situation, ob mein Körper die Kalorien so auf oder zuführt wie es gerade gemessen wurde.
00:32:37: Also quasi jetzt einen Putin-Stake mit mit zweihundertfünfzig Kaloriendenzuführe mag ja von mir aus sein wenn man es exakt messen könnte aber ob mein körper diese zweihundfünfzeig kalorien jetzt wirklich eins zu ein Zeit verwertet ist eine ganz andere Geschichte.
00:32:52: und davon weg weil ich finde das ist dann wieder was also wieder Hirnarbeit die überflüssig ist im Sinne von das alles jetzt durchzugehen etc.
00:33:02: weil eben dann kommt man zur Abweichung und das wäre dann wiederum nicht sofort vorteilbar, aber der Mensch liebt ja auch die Struktur und Struktur oder brauche auch Struktur gibt ja auch Sicherheit.
00:33:12: also es heißt wenn man dann gemeinsam mit einem Experten oder Expertinnen natürlich mal so eine Struktur aufbaut also wie sehe denn dass Frühstück aus.
00:33:23: Wie sieht das Mitteressen aus?
00:33:24: Abendessen zwischen Mahlzeiten sind die notwendig, also dass man gewisse Rahmenbedingungen einfach mal schafft, die aber auch ein bisschen natürlich fluid oder flexibel sind.
00:33:33: Dann ist es schonmal echt einen Quantensprung und auch aufzeigt wie ich es eben meinte, sechzehn bis achtzehn Mahlzeit von einundzwanzig.
00:33:42: Die sollten nach diesem relativ optimalen Rahmenbedienungen ablaufen.
00:33:47: Man darf sie es und soll sichs auch erlauben, auch wieder Stichwort Sagen wir mal, Sozialisierung oder auch ein Stück weit sich da ein bisschen selbst zu beruhigen.
00:33:56: Wenn man mal halt eben zum Fast Food-Schalter fährt ist das jetzt nicht direkt irgendwie der Rückschritt oder so was ganz entgegelt hat.
00:34:01: Muss der Körper ab?
00:34:02: Das kann der Körper auch haben weil auch da wieder die eigene Reflektion wie wichtig ist denn das Perfekt?
00:34:09: und da gehört es halt eben dazu.
00:34:10: also Stichwort Coaching auch zusehen.
00:34:12: ich meine dass das da fängt es ja auch an.
00:34:14: Was ist überhaupt das Ziel?
00:34:17: und dann kann man das Ganze aufrollen.
00:34:18: Und dann kann es gegebenfalls, wenn man identifiziert die Belastungen sind schon phasenweise oder vielleicht auch manchmal dauerhaft auf einem sehr hohen Maß dass man dann auch den Schritt über die damals mal normale Ernährung geht und dann gegebenenfalls mit irgendwelchen Supplementen arbeitet.
00:34:37: aber das ist ja auch wird teilweise viel zu früh gemacht und auch teilweise werden damit Defizite versucht zu kompensieren und das funktioniert nicht.
00:34:45: Also wenn die Grundnahrung nicht funktioniert oder wie mehr stark defizitär ist, der werden Supplements langfristig nicht die Lösung sein.
00:34:54: Mittel bis kurzfristig gegebenenfalls.
00:34:56: aber dann hat es eher die Aufgabe wie Medikament hier auch eben nach einer langfristigen Lösung zu suchen.
00:35:03: also quasi dieses Defizit dieses Gap zu Überbrückenheit aber ohne eine, sagen wir mal solide Grundanährung funktionieren.
00:35:10: Definitiv.
00:35:11: Was würdest du denn sagen, sind so Anzeichen die wir bei uns wahrnehmen würden?
00:35:16: Wobei dann sagen okay jetzt ist vielleicht der Punkt wo ich mich an Experten wende wenn ich merke dass sich mit meiner Ernährung im Alltag nicht so zurechtkomme weil ich super oft hungrig bin weil ich ganz viele Heishungeattacken habe zum Beispiel wann ist denn so der Punkt überschritten wo man sagt jetzt brauche ich auch mal vielleicht jemanden der damit mir zusammen drauf guckt.
00:35:35: Ja, also wenn man diese Symptome wahrnimmt heißt unheimlich Mütigkeit.
00:35:40: Also sprich jetzt vor allem Müdigkeiten nach dem Essen, also starke Müdigkeit nachem Essen auch Leistungsreduktion kognitiv, also geistig wie körperlich.
00:35:52: Man muss sich mehr anstrengen gar nicht mal so dass man die Ziele nicht erreicht mit Training oder andere Dinge.
00:35:57: aber es ist deutlich anstrender.
00:35:59: Und dann ist ja, finde ich immer schon der erste Ansatz.
00:36:03: Man probiert selbst eine Lösung zu finden.
00:36:05: wenn man aber wiederum nach Spell merkt das klappt nicht.
00:36:09: also man ist überfordert weil entweder zu viel Information Also man weiß schlichtweg vor lauter Optionen was jetzt die für einen selbst die wichtige wäre Oder man hat das Gefühl man hat die richtige gefunden kann es aber nicht umsetzen oder vielmehr man setzt so um Aber die Wirkung erzielt sich nicht wird sie auch nicht sofort erzählen.
00:36:27: dass darf auch nicht vergessen.
00:36:29: Man sollte schon nach einer Woche merken, gewisse Symptome werden weniger.
00:36:33: Also bei gleichem Anhalten Belastungsdruck sind während die Symptomen geringer und positiven verändert sich fast.
00:36:41: Wenn das alles nicht gegeben ist dann sollte man sie auf jeden Fall in Experten holen.
00:36:45: und also da ist der Experte, die Expertin wirklich jemand, der sich mit einem auseinandersetzt, sprich in dem Gespräch ganz gezielte Fragen stellt.
00:36:56: Das muss auch face-to-face gehen Also, weil ohne die Person zu sehen oder mit ihr zu sprechen.
00:37:01: Ohne auch einen Überblick zu bekommen was sind denn wir?
00:37:03: Sind dann die Arbeitsabläufe und auch Vertrauen aufzubauen klappt das klappt es nicht.
00:37:10: Und dann geht's ja an sich wieder von vorne los.
00:37:13: Dann werden Vorschläge gemacht die ausprobiert werden und auch hier wieder gleiche punkt Ausprobieren in der umsetzung merken funktioniert erst mal von der Umsetzung und setzt auch eine Wirkung ein.
00:37:25: und Andersrum, möglichst schnell auch in gewisse sage mal Unabhängigkeit aufbauen.
00:37:31: Weil nochmal man ist kein Spitzensportler und auch da es ist ja so die wissen schon was sie tun die brauchen immer jemanden der noch mal so ein Stück weit Die letzten ein zwei Prozent rauskitzelt weil jeder tag anders läuft etc.
00:37:43: Es ist jetzt aber im normalen umfeld schlichtweg nicht notwendig weil wenn man für sich sein sag mal Maas gefunden hat und auch seine strategie gefunden hat über die nächste zeit überschaubar ist, ob das jetzt eine Ausbildungsphase ist.
00:37:58: Wenn man weiß okay, man ist drei Jahre in Ausbildung dann wird sich in den drei Jahren nicht maßgeblich verändern.
00:38:03: Das wird natürlich wieder einer Lebensphase wo dann Familie dazukommt oder wo man einen anderen Job hat ausübt.
00:38:08: Man sieht es natürlich anders aus.
00:38:09: aber wenn man einmal für sich so sein System gefunden hat auch wieder aus der Trainingslehre stickt zu planen.
00:38:17: also das ist heutzutage wiederum immer die Herausforderung.
00:38:21: deshalb immer ein bisschen aufpassen mit so einer fremdbare Einflussung.
00:38:24: Nur weil wiederum so ein Trend und das ist bei Ernährung, weil es Milliardenmarkt ist gefühlt jedes Jahr kommen neue Trends oder wie mehr werden alte Trends rebrandet.
00:38:33: Da muss man nicht immer wieder auf diesen Trendbus ausspringen.
00:38:36: also nach dem Motto ja mein System funktioniert never change a running system.
00:38:42: Also dann ist das eigentlich ist die Betreuung oder dieses Coaching dann, also so arbeite ich auf jeden Fall kein Ding von Dauer.
00:38:53: Man will ja eine Unabhängigkeit auch und man hat auch ein unabhängiges Individuum vor sich.
00:38:58: Ja das ist sehr schöner Schlusssatz dass es immer nicht von Dauern ist sozusagen.
00:39:03: Also dass man die Leute mit einem Coaching einfach darauf vorbereitet, dass sie selbstständig sich selbst Ja, gut erhalten können im Sinne auch vielleicht ein bisschen optimieren können.
00:39:12: Darüber reden wir noch mal in unserer anderen Podcast-Folge.
00:39:15: bei Studierend mit Gehalt sprechen wir nämlich nochmal über dein anderes Buch über Human Performance Optimization.
00:39:20: da könnt ihr gerne mal reinhören wenn euch das interessiert.
00:39:23: die Folge verlinkt ich auf jeden Fall den Show Notes genau wie Daniels Bücher.
00:39:27: als Abschluss dann jetzt noch einmal die Frage hast du noch drei Tipps?
00:39:31: Die jetzt gerade junge Hörerinnen und Hörern mitnehmen sollten aus unserer Folge hier oder aus deinem Buch.
00:39:39: Ja also im Endeffekt, ich sag jetzt mal so sei du selbst.
00:39:43: Also wirklich halt auf sich hören Auf seine Bedarf und sich nicht so fremdsteuern lassen wie das ganz am Schluss meinte mit dem mit diesen Trends Dann tue dir selbst was Gutes auch dass nicht zu unterschätzen wirklich immer zu hinterfragen.
00:39:58: Also beim Thema Ernährung Das was ich zu führe ist das gut für mich weil dann kommt man relativ schnell auch zu einer beim Einkaufen zu einer ganz anderen Einstellung.
00:40:09: Also hilft mir das jetzt wirklich weiter, mir was Gutes zu tun und meinem Körper was Gtes zu tun?
00:40:14: Weil das ist ja unser Heiligtum!
00:40:16: Und dann im Endeffekt schon habt ein Plan... Das fängt halt nicht nur beim Ernährungsplan an sondern beim Einkauen.
00:40:23: Gebt mit dem Plan einkaufen also ich schreibe dir die Dinge meines Erachtens... old school aufm Zettel also Einkaufsliste und kauft die Dinge und durchdenkt vielleicht auch im Vorfeld die Dinge, die da einkaust weil dann greift es doch zum richtigen.
00:40:37: Perfekt.
00:40:38: Wenn ihr euch jetzt also für das Thema mehr interessiert, dann könnt ihr euch gerne auch mal in Daniels Buch einlesen.
00:40:43: Ihr könnt, wenn ihr Fragen dazu habt, uns einfach gerne kontaktieren.
00:40:46: Ihr konnt bei Spotify kommentieren, ihr könnt uns auch bei Social Media einfach schreiben.
00:40:50: Ihr können uns eine Mail treiben und hier bei der BSA Akademie anrufen.
00:40:53: Wir werden die Fragen auf jeden Fall weitergeben.
00:40:55: Dann vielen, vielen Dank, Daniel, dass du dir die Zeit genommen hast!
00:40:59: Sehr gerne, vielen Danke auch!
00:41:01: Und bis zum nächsten Mal beim Machtein-Hobby zum Beruf!
00:41:03: Ja, bis bald tschüss.
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